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Ostsee

Die Ostsee, auch Baltisches Meer, ist ein geologisch sehr junges Mittelmeer, das am Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 12.000 Jahren) zunächst als Baltischer Eisstausee entstand. Die Ostsee gliedert sich in die Beltsee, Arkonasee, Bornholmsee, Gotlandsee, Rigaer Bucht, Alandsee sowie den Finnischen und Bottnischen Meerbusen. Ihre größte Tiefe (459 m, Landsorttief) liegt im westlichen Gotlandbecken. Derzeit hebt sich das Land im Bereich des Bottnischen Meerbusens um rund 80 cm pro Jahrhundert, während es vor der pommerschen Küste um etwa 10 cm pro Jahrhundert absinkt.
Ihre Lage zwischen Atlantik und Eurasien teilt die Ostsee in zwei Klimazonen, deren Grenze zwischen Öland und Königsberg verläuft. Während der Süden und Westen gemäßigtes feucht-ozeanisches Klima besitzt, liegt der Norden und Osten unter dem Einfluss des kontinentalen Klimas mit kalten Wintern und nach Osten zunehmend wärmeren Sommern. Die dichte Besiedelung der Küsten sowie der geringe Wasseraustausch mit dem Atlantik hat zu starker Umweltverschmutzung geführt. Derzeit hat sich die Belastung auf sehr hohem Niveau stabilisiert.

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