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Osmose

Eindringen von Wassermolekülen in einen Bootsrumpf aus GFK – Wasser diffundiert durch schadhaftes Gelcoat. Im Anfangsstadium kann Osmose nur mithilfe von Messgeräten entdeckt werden. In fortgeschrittenem Stadium ist Osmose an Blasen im Unterwasserschiff erkennbar. Osmose tritt bei Yachten im Mittelmeer, die 12 Monate pro Jahr in warmem Wasser liegen, viel häufiger auf als bei Schiffen in Nord- oder Ostsee, die nur 6 Monate pro Jahr in deutlich kühlerem Wasser verbringen. Eine fachgerechte Sanierung eines von Osmose befallenen Rumpfes ist sehr aufwändig. Daher sollte vor dem Kauf eines älteren GFK-Bootes das Unterwasserschiff sorgfältig auf Blasen untersucht werden. Tritt beim Öffnen aus den Blasen eine übel riechende Flüssigkeit aus, so liegt ein großer Osmoseschaden vor.

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