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Schelfsee

Die meisten Festlandsküsten sind von Gebieten relativ flachen Wassers bis zu einigen hundert Meter Tiefe umgeben. So eine Flachsee heißt Schelfsee oder kurz Schelf (auch Kontinentalsockel oder Festlandsockel genannt). Hinter den Schelfen geht die See mit steilem Gefälle rasch auf 4000 bis 5000 m Tiefe. Die Festlandsockel machen rund 7,5 % des Weltmeeres aus.
Der Schelf ist Lagerstätte mariner Ablagerungen und häufig reich an Erdöl, Erdgas, Manganerzen u. a. Staats- und völkerrechtlich gehört der Schelf zum Staatsgebiet des Uferstaates, ohne den Rechtsstatus des darüberliegenden Meeres zu berühren. Die gesamten Gebiete der Nord- und Ostsee sind Schelfgebiete.

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