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Beaufortskala

Die 1806 durch den englischen Admiral Sir Francis Beaufort entwickelte Skala für Windgeschwindigkeiten. Damals konnte die Windgeschwindigkeit noch nicht gemessen werden. Beaufort beobachtete die Meeresoberfläche und fand einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der gesetzten Segel und dem Aussehen des Meeres. Bald konnte Beaufort nur mit einem Blick auf das Meer sagen, wie viele Segel gesetzt werden mussten. Weil sein Schiff angeblich zwölf Segel setzen konnte, entstanden die Windstärken von 0 bis 12.
Um heute von der Windgeschwindigkeit auf die Windstärke schließen zu können, muss die Windgeschwindigkeit an einem festen, freien Ort in genau zehn Meter Höhe genau zehn Minuten lang gemessen und dann gemittelt werden. Kurze Böen erhöhen die Windstärke nach Beaufort nicht.

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