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Radarantenne

In der Schifffahrt werden Schlitzstrahler als Radarantenne verwendet. Der Schlitzstrahler hat seinen Namen von den engen, nahezu senkrechten Schlitzen in einem Abstand von 3 cm oder 10 cm. Die Radarwellen können die Antenne nur durch diese Schlitze verlassen. Dadurch wird die Radarkeule scharf gebündelt, was die azimutale Auflösung verbessert. Die azimutale Auflösung hängt nur von der Antennengröße ab; eine doppelt so gute azimutale Auflösung verlangt eine doppelt so große Radarantenne.
Auf Segelyachten ist der Schlitzstrahler manchmal in ein Gehäuse, den Radardom, eingebaut, damit das Gut nicht mit der drehenden Antenne unklar kommt. Eine solche Radarantenne heißt Radom-Antenne.

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