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Sprechfunk-Alarmzeichen

Das Sprechfunk-Alarmzeichen war ein Alarmzeichen, das auf einer Sprechfunk-Notfrequenz ausgestrahlt wird – und zwar auf 2182 kHz, der Sprechfunk-Notfrequenz auf Grenzwelle. Das Sprechfunk-Alarmzeichen besteht aus einer mindestens 30 Sekunden lang andauernden Folge von Tönen 2200 Hz und 1300 Hz, die abwechselnd jeweils eine viertel Sekunde lang gesendet werden. Es wird von einem Sprechfunk-Alarmzeichengeber erzeugt und soll das wachhabende Personal auf Schiffen alarmieren. Laut GMDSS, das weltweit zwischen 1992 und 1999 eingeführt wurde, müssen Schiffe nicht mehr die Grenzwellen-Notfrequenz 2182 kHz abhören; diese Notfrequenz überwachen nur noch Küstenfunkstellen. Mit dem GMDSS verschwanden daher auch die Sprechfunk-Alarmzeichengeber von den Schiffen. Seitdem ist das Sprechfunk-Alarmzeichen auch kein Notzeichen nach KVR mehr. Heute findet man Sprechfunk-Alarmzeichengeber nur noch im Museum (vgl.: Telegrafiefunk-Alarmzeichen).

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