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i14

i14 steht für International 14 und gilt als die sportlichste Klasse der Welt, als High-Tech-Skiff. i14 ist eine sehr offene Konstruktionsklasse und schon seit 1928 internationale Klasse. Sie entwickelt sich permanent weiter – so entstand aus dem i14 die olympische Klasse der 49er. Etwa alle 5 Jahre gibt es signifikante Verbesserungen – Boote der neuesten Generation sind am schnellsten. Trotzdem segeln die erfolgreichsten Mannschaften Serienboote, die von verschiedenen Werften gebaut werden. Denn Segeln zu können ist beim i14 wichtiger als das beste Material. Das i14 ist sehr sportlich, erfordert relativ wenig Kraftaufwand und ist daher auch für Frauen geeignet.
Das i14 ist maximal 4,27 m (14 Fuß) lang und wiegt mindestens 70 kg. Der Rumpf ist höchstens 1,83 m (6 Fuß) breit. Die Segelfläche am Wind beträgt 18,58 qm, aber für den Gennaker gibt es keine Grenze (durchschnittlich 40 qm). Rennbesatzung: 2 Personen, beide im Trapez, Idealgewicht zusammen 130 bis 150 kg.
Bei großen englischen Regatten nahm jahrelang – regelmäßig und keinesfalls erfolglos – eine Dame teil, deren Alter zuletzt jenseits der 70 lag. Sie segelte mit ihrem Mann und hatte eine große Gummi-Ente im Mast befestigt, um ein Durchkentern zu verhindern. Zur Preisverleihung fuhren die beiden dann in einem metallic-goldenen Rolls Royce vor, an dem ein Bootsanhänger mit ihrem i14 hing.

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